Historie Firmengebet

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WIE ALLES BEGANN

1978: Männerwochenende im Bernhäuser Forst

Im Februar des Jahres 1978 fand in der Faschingszeit im Bernhäuser Forst ein Jahrestreffen („Stilles Wochenende für Männer“) statt, an dem die drei bei Daimler beschäftigten Männer Dr. Peter Philipp (damals Assistent des Vorstandes für Öffentlichkeitsarbeit), Christoph Burck­hardt und Hans Grefe teilnahmen. Angeregt durch einen Vortrag von Bruder Matthäus von der Communität Christusbruderschaft Selbitz beschlossen diese drei vom Pietismus geprägten Männer, sich einmal wöchentlich vor Arbeitsbeginn zur geistlichen Besinnung zu treffen. Als Leitfaden dienten ihnen die bis heute jährlich erscheinen­den Herrnhuter Losungen, die aus einer Sammlung von kurzen Bibeltexten des Alten und Neuen Testaments bestehen.

1979: Erste Gebete im Vorzimmer des Vorstandes

Auf Initiative des Vorstandsassistenten Dr. Peter Philipp fanden die ersten Gebetstreffen nach Ostern 1979 frühmorgens im Werk Untertürkheim statt, und zwar im Vorzimmer des Vorstandes für Öffentlichkeitsarbeit, das um diese Zeit noch unbesetzt war. Die Gebetszeiten im Vorzimmer waren nicht ideal, denn häufig wurden sie durch eingehende Telefonanrufe gestört. Da sich Dr. Philipp außer­dem nicht dem Vorwurf mangelnder Trennung von privaten und geschäftli­chen Aktivitäten aussetzen wollte, suchte die Gruppe nach einem alternativen Gebetsort. Der von Hans Grefe stammende Vorschlag, die katholische Kirche St. Johannes in Unter­türkheim zu nutzen, konnte nicht umgesetzt werden, da deren Tür entgegen anderslautender Auskunft um die frühe Tageszeit nie geöffnet war.

UMZUG IN EINEN CAMPING-BUS

1980: Treffen zu geistlicher Besinnung im Bus MB 206D

Daraufhin machte Christoph Burckhardt den genialen Vorschlag, sein inzwischen für 8 Sitzplätze zugelassenes Campingmobil MB 206D (im Bild mit Hochzeitsdeko) als alternativen Gebetstreffpunkt zu nutzen.

Dieser Vorschlag wurde angenommen. Ab Anfang 1980 parkte Christoph Burckhardt seinen MB 206D einmal wöchentlich morgens um 6:45 Uhr in Untertürkheim in der Kappelbergstraße direkt unterhalb der katholischen Kirche, um sich darin zur geistlichen Besinnung zu treffen. Anschließend trat jeder der Teilnehmer seine Arbeit am Standort Untertürkheim an, der nur wenige hundert Meter weit vom Gebetsort entfernt lag. Der Gebetsbus war für mindestens ein halbes Jahr regelmäßiger Gebetstreffpunkt.

Foto: Christoph Burckhardt, 1980

VOM BUS INS CVJM-HEIM

1980 – 1994: Firmengebet im CVJM-Heim in Untertürkheim

Als der MB-Bus für die Beter zu klein wurde, kam im Sommer 1980 durch Vermittlung des Untertürkheimer CVJM-Mitglieds Walter Zaiss die Anfrage an den Hausvater des CVJM-Vereins­hauses, Adolf Graf (ebenfalls Daimler-Mitarbeiter und wohnhaft im CVJM-Heim in Untertürkheim), ob sich eine kleine Gruppe von Daimler-Mitarbeitern morgens in einem Raum des Vereins­hauses zum Gebet treffen dürfte. In Abstimmung mit dem damaligen CVJM-Vorstand Martin Bofinger konnte dafür die Zusage gegeben werden.

Foto: Adolf Graf, 1981

 

So trafen sich ab 1980 bis 1994 jeden Montagmorgen von 6:50 bis 7:30 Uhr etwa 8 Personen zu geistlicher Besinnung unter dem Wort Gottes und Gebet, bevor sie sich auf den Weg zu ihren Arbeitsplätzen mach­ten. Adolf Graf schloss sich spontan an.

Die Teilnehmer gehörten Be­reichen der Zentrale, des Werkes Untertürkheim und des Versuchs an:

Bauer, Walter  Abt. VDZ/RARLeinfelden-Echterdingen
Burckhardt, ChristophAbt. V1KAKernen-Rommelshausen
Graf, AdolfAbt. ZEW/TLStuttgart-Untertürkheim
Grefe, HansAbt. E2PT      Allmersbach im Tal
Neumeier, Johann Abt. ZEW/TNStuttgart-Untertürkheim
Philipp, Dr. PeterAbt. ÖVW/W Remshalden-Grunbach
Scheihing, Marliese(Gast) Stuttgart-Untertürkheim
Thudium, RudiAbt. ZKD/TP4Waiblingen-Beinstein

Kurze Zeit später schlossen sich die Herren Dr. Harry Tröster und Hans Pracht dieser Gruppierung mit an. In den folgenden Jahren stießen noch weitere Kollegen dazu, so dass insgesamt 28 Personen ständig oder zeitweise teilnahmen. Es war eine Gemeinschaft entstanden, in der sich eine stärkende Zusammen­gehörigkeit im Glauben entwickelt hatte. Das brüderliche „Du“ war bald selbstverständlich, was im Geschäftsleben zur damaligen Zeit keineswegs die Regel war.

Ende November 1994 trafen sich im CVJM-Heim nur noch Christoph Burckhardt, Adolf Graf und Hans Pracht. So fanden die segensreichen Zusammenkünfte im CVJM-Vereinshaus Untertürkheim zwar ein Ende, aber die Gebete gingen an anderen Stellen weiter!

Danksagung an die ‘ersten Firmenbeter’

Die „ersten Firmenbeter“, von denen sich die meisten aus der Zeit im CVJM-Heim kennen, wurden 2015 im Rahmen des 10. Daimler-Christen-Treffens für ihre segensreiche Vorreiterrolle geehrt. Zehn von ihnen – heute allesamt im Ruhe­stand – waren anwesend.

Von  links nach rechts: Johann Neumeier, Ursula Coderch, Ekhard Moosbrugger, Adolf Graf, Christoph Burckhardt, Bernhard Biehl, Dr. Josef Kurz, Günter Kroll, Dr. Harry Tröster, Dr. Günther Zoll.

Markus Kleppe, Gebetskreisleiter Möhringen (ganz rechts), nahm die Ehrung vor.

Foto: Reiner Maul, 2015

GEBETSTREFFEN IN WAIBLINGEN UND OBERESSLINGEN

1989: Erste Gebete am Standort Waiblingen

Nach seinen ersten vier Berufsjahren als wissenschaftlicher Assistent an einem Institut der Universität Karlsruhe trat Dr. Helmut Keller am 1. Januar 1987 in die PKW-Versuchs­abteilung V1ZK der damaligen Daimler-Benz AG ein. Diese gehörte dem Fach­bereich V1Z in Untertürkheim an, war aber aus Platznot im Terrot-Gebäude in Waiblingen in der Heerstraße 100 untergebracht. Nach zwei Jahren lernte Helmut Keller dort die Christen Martin Moser, Frank-Werner Mohn und Reinhold Schneckenburger kennen, die interessanterweise in der gleichen Hauptabteilung beschäftigt waren. Somit war es für ihn ein Leichtes, mit diesen Kollegen über christliche Werte ins Gespräch zu kommen und nach einer gewissen Kennenlernphase auch Gebetsgemeinschaften zu haben, in denen sie ihre geschäftlichen, aber auch privaten Anliegen im Gebet vor Gott brachten.

1990: Gebetskreis in Oberesslingen

Mitte 1990 zog die Waiblinger Versuchsabteilung (inzwischen EP/FGEV) ins ehemalige AEG-Gebäude nach Oberesslingen, Sirnauer Brücke, um. Dort  erweiterte sich der Kreis um weitere drei Teilnehmer. Einer von ihnen war Dr. Harry Tröster, der früher schon am Untertürkheimer CVJM-Gebetskreis teilnahm. Der Kreis traf sich neun Jahre lang einmal pro Woche in der Mittagspause im Büro von Martin Moser zum gemeinsamen Gebet.

Im Juli 1999 wechselte die komplette Abteilung in das neu erstellte „Mercedes Technology Center (MTC)“ nach Sindelfingen, wo Helmut Keller die wöchentlichen Gebetskreistreffen weiterführte.

GEBETSTREFFEN IN MÖHRINGEN

1990: Erster Gebetskreis in der Daimler-Zentrale in Möhringen

Ein sonniger Tag im Jahr 1990. Er lädt geradezu dazu ein, die Mittagspause draußen zu verbringen. Viele der Daimler-Mitarbeiter am Standort Möhringen, Epplestraße 225, tun das. Sie genießen es, ein oder auch mehrmals rings um den Campus Möhringen (der damaligen Konzernzentrale) herum zu gehen. Zwei Männer haben ihren Rundgang unterbrochen. Sie sitzen auf einer Parkbank und lesen.

Foto: DaimlerChrysler Headquarters, 08.04.2007 (frei verfügbares Foto aus Wikipedia)

Dr. Josef Kurz, Fachreferent für Bilanzabschlüsse im Finanzbereich, hatte es sich zur Gewohnheit gemacht, an einem Tag pro Woche auf das Mittagessen zu verzichten und stattdessen zu beten und in der Bibel oder einer christlichen Schrift zu lesen. Er blickt von seiner Lektüre auf, schielt zu dem Mann neben ihm. Hoppla. Er liest in einem Heft, auf dem das Wort Bibel­studium zu lesen ist. „Eine interessante Lektüre“, sind die ersten Worte. Das angeregte Gespräch mit dem anderen Mann, Günter Kroll, Team­leiter Service Verträge im Bereich After Sales Nutzfahrzeuge, bringt zu Tage, dass beide den Wunsch haben, mit anderen an Jesus gläubigen Kollegen regelmäßig am Standort Möhringen zu beten.

Wenige Tage später treffen sich die beiden mit Walter Bauer und Dr. Peter Philipp in dessen Büro (inzwischen von Untertürkheim an den Stand­ort Möhringen verlagert) zum ersten Gebetstreffen in Möhringen. Ein über Jahrzehnte funktionierendes Gebetstreffen ist geboren.

Über die Jahre und Jahrzehnte kamen weitere Teilnehmer hinzu oder gingen wieder weg – sei es, weil sie aus beruflichen Gründen an einen anderen Standort umzogen, weil sich ihre Arbeitszeit oder ihre Prioritäten veränderten oder weil sie das Rentenalter erreicht hatten. Die meiste Zeit traf sich dieser Gebetskreis freitagmorgens von 7:00 bis 8:00 Uhr. Trotz zwischendurch auftretender Hinder­nisse fand sich immer ein Raum, in dem man sich zum Gebet treffen konnte.

Eine Anekdote aus dem Möhringer Gebetskreis

Zeitweise brachte Günter Kroll seine Gitarre mit, um die frühmorgendliche Gebetszeit mit Lobliedern zu beginnen. So auch am Tag, als der damalige Präsident der palästinensischen Autonomiegebiete, Jassir Arafat, der sich vom Terroristen zum Friedensnobelpreisträger hochgearbeitet hatte, Daimler (DaimlerChrysler) besuchte. An diesem Morgen zwängte sich Günter mit seinem großen Gitarrenkoffer durch das Drehkreuz in Möhringen. Der Werkschutzmann an der Pforte hat zwar geguckt, aber nicht genauer hingesehen bzw. nicht reagiert. Im Gitarrenkoffer war eine mächtige Waffe: die Gitarre zur Unterstützung der Beter. Als schließlich der Hubschrauber mit Arafat landete, war die Gebetszeit auch längst schon vorbei, aber das Treffen mit dem Daimler-Vorstand war schon vorbereitet. Das Ergebnis: Die Finanzierung eines Kindergartens im Gazastreifen.

2004: Alpha- und Glaubensgrundkurse in Möhringen

Martin S. (Dipl.-Kfm. im IT-Bereich) gab während seines Berufslebens Zeugnis von seinem Glauben. Ihm war wichtig,  dass Menschen Jesus Christus kennen lernen und gerettet werden. Ab 1992 nahm er auch an dem Gebetskreis in Möhringen teil.

Im Jahr 2004 initiierte er einen Alpha-Kurs in der Cafeteria in Möhringen. An diesem nach Feierabend stattfindenden Kurs nahmen drei Personen aus seinem unmittelbaren beruflichen Umfeld teil.

Nachdem zwei Kolleginnen zum Glauben an Jesus Christus gefunden hatten, führte er von Oktober 2006 bis Juni 2007 den Glaubenskurs „Leben mit Vision“ durch. Ziel war es, zum Glauben gekommene Teilnehmer in ihrem christlichen Glauben zu fördern. Der Kurs fand wöchentlich oder 14-tägig nach Feierabend in seinem Zimmer in Möhringen statt. Als Grundlage dienten die 40 Einheiten des gleichnamigen Buches von Rick Warren.

Von Mitte 2007 bis Mitte 2011 war Martin S. am Standort Esslingen-Pliensauvorstadt im Gebäude Roser beschäftigt, wo er einen Gebetskreis ins Leben rief (siehe Abschnitt “Gebetskreise in Esslingen-Pliensauvorstadt“). Mitte 2011 kehrte er wieder an den Standort Möhringen zurück. Dort bot er im ersten Halbjahr 2013 einen Glaubensgrundkurs an, zu dem man sich 14-tägig in einem Besprechungszimmer traf. An diesem Kurs  mit dem Titel „Spur 8 – Entdeckungen im Land des Glaubens“ nahmen vier bis fünf nicht gemeindlich orientierte Personen teil. Der Kurs fand nach Arbeitsende von 17:00 bis 18:00 Uhr statt.

Von September 2013 bis April 2014 bot Martin S. den zweiten 14-tägigen Glaubensgrundkurs „Spur 8“ (siehe http://www.online-glauben.de/de/) in Möhringen an. An diesem Kurs, der ebenfalls nach Feierabend stattfand, nahmen drei interessierte Personen teil. Martin S. führte den Kurs noch bis Ende April 2014 weiter, obwohl er bereits Ende Januar 2014 die aktive Phase seiner Altersteilzeit beendet hatte.

Eine Teilnehmerin gab das folgende Feedback:
„Ich habe Einblick in die Bibel bekommen und wieder einen Zugang gefunden zum Thema ‚Gott und Bibel‘. Das Highlight war die Geschichte vom verlorenen Sohn. Ich habe ein besseres Verständnis zu biblischen Themen gefunden. Ich lese jetzt auch selbst mal wieder in der Bibel und kann Zusammenhänge verstehen. Ich fand den Kurs sehr gut.“

Durch seine Kurse und die Zeugnisse über seinen christlichen Glauben kam Martin S. über die Jahre mit vielen Kollegen in freundschaftlichen Kontakt. Ab Mitte der Neunziger sandte er denjenigen, die es wünschten, über 10 Jahre lang ein wöchentliches so genanntes „Zwischendurch- Mail“. Es enthielt interessante Kurzgeschichten (z.B. von Axel Kühner), Losungen (auch mit kurzer Auslegung), gute christliche Zitate und Gedichte, Gebete, ein Psalm und Tipps (Hinweise auf christliche Bücher, Sender (ERF), Freizeiten etc.). Auch zu den Geburtstagen sandte er persönliche biblische Segensworte oder schenkte ein gutes christliches Buch.

Seit 2004 bis zum heutigen Tag „versorgt“ Martin S. einige Kollegen darüber hinaus auch mit Predigten, die er ehrenamtlich als Prädikant in der Kirche hält. Das wird bis heute gerne angenommen.

2007: Günter Kroll übergibt Leitung an Nachfolger

Ende Juli 2007 beendete Günter Kroll seine aktive Zeit bei Daimler und wechselte in die passive Phase der Altersteilzeit. Die Leitung des Gebetskreises übertrug er seinem treuen Freund und Gebetsbruder Dr. Josef Kurz. Als Frühaufsteher nahm Günter Kroll aber noch einige weitere Jahre als angemeldeter Besucher an den frühmorgend­lichen Gebeten teil. Dabei versorgte er die Gebetskreisteilnehmer häufig mit den aktuellsten firmenrelevanten Informatio­nen aus der Zeitung, über die dann gebetet wurde.

Mitte 2015 verabschiedete sich auch Josef Kurz in den Ruhestand. Der Freitagskreis löste sich bald danach auf, jedoch konnte Markus Kleppe die Mitglieder in seinen dienstagmittags stattfindenden Gebetskreis integrieren (siehe übernächsten Abschnitt).

Treue zum Möhringer Frühgebetskreis

Im Zusammenhang mit dem Möhringer Frühgebetskreis sei die Ingenieurin Daniela S. erwähnt, die seit der Grün­dung dieses Kreises bis zu dessen Auflösung treu zu den wöchentlichen Früh­gebeten erschien. Wohnhaft in Stuttgart-Ost fuhr sie jeden Freitag­morgen um 6:00 Uhr mit ihrem Fahrrad die ansteigende Strecke nach Möhringen, um dort um 7:00 Uhr am Gebet teilzunehmen und anschließend zur Arbeit nach Sindelfingen ins Produktionswerk weiterzufahren. Das tat sie bei Wind und Wetter – selbst im Winter! Daniela S. schloss sich nach der Auflösung des Möhringer Frühgebetskreises einem Gebetskreis in Sindelfingen an.

2009: Weiterer Gebetskreis in der Epplestraße 225

Markus Kleppe, Teamleiter Risikomanagement Treasury, hatte bereits im Januar 2009 unmittelbar nach seiner Expat-Rückkehr aus Brüssel einen zweiten Gebetskreis in Möhringen gegründet, der sich bis zum heutigen Tage jeden Dienstag über die Mittagszeit trifft. Nach dem Ausscheiden von Josef Kurz Mitte des Jahres 2015 schlossen sich die Teilnehmer des frühmorgendlichen Freitagskreises dieser neuen Gruppe an. Somit löste sich der Freitagmorgen-Kreis nach der Sommerpause des Jahres 2015 vollständig auf.

Mitte 2018 wurde Markus Kleppe nach Stuttgart-Vaihingen versetzt, weshalb er die Leitung des inzwischen gewachsenen Möhringer Dienstagskeises abgeben musste. Sein Nachfolger ist seitdem Carsten Becher, Teamleiter Ausschreibungsmanagement. Sehr erfreulich ist die Tatsache, dass Markus Kleppe bereits im Herbst 2018 einen Gebetskreis an seinem neuen Standort Vaihingen ins Leben rufen konnte.

2009: Gebetskreis in der Vaihinger Straße 131

Unabhängig von dem freitäglichen Früh- und dem dienstäglichen Mittagsgebetskreis existiert in Möhringen seit 2009 eine dritte Gebetsgruppe. Diese wird von Iris M. geleitet und trifft sich montagmittags in der Außenstelle Vaihinger Straße 131, Gebäude Häussler Atlanta.

2019: Gebetskreis in der Schelmenwasenstraße 39

Im Dezember 2018 wurde Ellen C. am Standort Stuttgart-Fasanenhof (Stadtbezirk Möhringen) von einem Kollegen über den christlichen Glauben angesprochen. Die beiden vereinbarten, sich im neuen Jahr zum gegenseitigen Austausch und Gebet zu treffen. Unabhängig davon kam im Januar 2019 ein weiterer gläubiger Kollege auf Ellen C. zu. Über die Website hatte er ausfindig gemacht, dass sie Christin ist und weitere Mitbeter sucht. Noch im gleichen Monat trafen sich die drei zu einem gemeinsamen Essen. Sie beschlossen, sich nach Möglichkeit regelmäßig an ihrem Standort in der Schelmenwasenstraße 39 zum gemeinsamen Beten zu treffen.

Aus diesem Kreis kam Anfang 2019 die Idee, standortübergreifende Gebetsgruppen zu installieren, in denen Christen gleicher Fachgebiete zusammengefasst werden. Diese könnten sich z.B. über eine Threema-Gruppe austauschen und gemeinsam für fachgebietsbezogene Themen beten.

REGELMÄSSIGE TREFFEN AUSSERHALB DER FIRMA

Seit Mitte 1992

Über die Jahre lag Günter Kroll das Gebet für die Firma und den darin arbeitenden Menschen zunehmend stärker auf dem Herzen. So kam es, dass er Mitte 1992 seinen gemeindlichen Hauskreis aufgab und (zusätzlich zu seinem Gebetskreis in Möhringen) einen Firmengebetskreis im eigenen Hause ins Leben rief. Über viele Jahre versammelten sich dort 6 – 8 Daimler-Beter aus unterschiedlichen Daimler-Gebetskreisen im zweimonatlichen Rhythmus.

Man hatte eine Zeit der Anbetung, dankte Gott für alles Positive und tat Fürbitte für die Firma, die Vorstände und die Beschäftigten. Meist feierte man auch das Abendmahl zusammen. Im Gegensatz zu den Treffen in den Firmenräumen war es in privater Umgebung leichter möglich, den Lobpreis musikalisch zu gestalten. Nach Abschluss des geistlichen Programms aß man noch gemeinsam zu Abend, pflegte Gemeinschaft miteinander und tauschte sich untereinander aus.

Derartige Treffen außerhalb der Firma finden bis heute statt, jedoch seit ca. 2013 an einem anderen Ort.

GEBETSKREISE IN UNTERTÜRKHEIM

1993: Erster Gebetskreis im Werk Untertürkheim

Völlig unabhängig von den Aktivitäten im Untertürkheimer CVJM-Heim, in der Möhringer Zentrale, in Waiblingen und Oberesslingen ergriffen im Herbst 1992 einige Christen aus dem Werk Untertürkheim die Initiative, im firmeninternen Weiterbildungs­programm auf eine christliche Interessen­gemeinschaft außerhalb der Arbeitszeit hinzuweisen. Dies führte dazu, dass sich weitere Christen meldeten und Anfang 1993 der erste Gebetskreis auf dem Werksgelände in Untertürkheim stattfand. Dieser trifft sich bis zum heutigen Tage wöchentlich vor der Arbeitszeit um 6:45 Uhr unter der Leitung von Ekkehard K. und Wilfried O.. Die Kollegen Christoph Burckhardt und Hans Pracht aus dem Untertürkheimer CVJM-Gebetskreis schlossen sich nach dessen Auflösung dieser Gruppe an. Auch weitere Personen, die früher an den Treffen im CVJM-Vereins­haus teil­nahmen, waren dort anzutreffen. Adolf Graf, der inzwischen seinen Vorruhestand angetreten hatte, vollzog diesen Wechsel nicht mehr.

2005: Gebetskreis im Gebäude 119, Ebene 1

Der Gebetskreis in Untertürkheim, Gebäude 119, Ebene 1, existiert bereits seit ca. 2005. Er trifft sich einmal wöchentlich vor der Arbeitszeit und wurde seinerzeit von Johannes Diessner und Michael Rohmann gegründet, die damals als Abteilungskollegen in der Elektrik-/Elekronik-Entwicklung des Nutzfahrzeug-Bereichs arbeiteten. Michael Rohmann wechselte im Jahr 2008 ins Mercedes Technology Center (MTC) nach Sindelfingen. Nachdem im Dezember 2017 auch Johannes Diessner den Truck-Bereich verließ und in den Van-Bereich wechselte, übernahm kurzzeitig Philipp Schäuble (Qualitätsmanagement im Truck-Bereich) die Leitung des Kreises. Im Februar 2018 veränderte sich aber auch Philipp Schäuble und wechselte  für eine gewisse Zeit nach Böblingen. Seit diesem Zeitpunkt ruht dieser Kreis.

2008: Gebetskreis im Gebäude 120/3

Im Jahre 2008 gründete Andreas M. einen Gebetskreis im Gebäude 120/3. Dieser existierte jedoch lediglich bis 2010.

2013: Weiterer Gebetskreis im Gebäude 136

Chantalle W. war bis Mitte 2013 treues Mitglied eines Möhringer Gebetskreises. Im Jahr 2013 übernahm sie im Personalmanagement die neue Funktion „Personal Planning & Reporting“, was einen Wechsel vom Standort Möhringen nach Untertürkheim erforderte. Da sie am neuen Standort in ihrer unmittelbaren Nähe nur einen Gebetskreis in aller Frühe (6:45 Uhr bis 7:15 Uhr), aber keinen für sie zeitlich passenden Mittagskreis ausfindig machen konnte, beschloss sie nach Eingliederung in ihre neue Funktion, in Untertürkheim einen weiteren Gebetskreis in der Mittagszeit zu gründen.

Dieser neue Gebetskreis fand am 6. August 2013 zum ersten Mal statt. Seitdem wird er wöchentlich von 8 bis 14 Teilnehmern besucht. Die Dauerbuchung eines Raums im Bereich des Betriebsrates macht die Organisation und Gestaltung recht einfach. Chantalle W. ist Gott und dem Betriebsrat für diese positiven Gegebenheiten sehr dankbar.

Ermutigender Zeugnisbericht

Chantalle W. berichtete über die folgende Begebenheit aus ihrem Gebetskreis:
„Neben vielen Gebetserhörungen in geschäftsbezogenen Anliegen, Genesungen aus Krankheit, aber auch in rein familiären Angelegenheiten kann ich von einem Projekt berichten, welches gestoppt werden musste, weil man nicht mehr weiter wusste (Projektdetails nicht zur Veröffentlichung bestimmt). Zwei Gebetskreisteilnehmer waren an diesem Projekt beteiligt und brachten das Anliegen in den Gebetskreis ein. Wir beteten einige Wochen dafür, bis eines Tages einer der beiden Kollegen vom Herrn die Lösung in einem Traum gezeigt bekommen hatte. Als er im Gebetskreis davon berichtete, wusste er zunächst nicht, ob er seinem Vorgesetzten bei der Unterbreitung dieser Lösung mitteilen soll, dass sie nicht von ihm, sondern vom Herrn im Traum sei. Ich habe ihn dazu ermutigt, und er hat es ihm mitgeteilt. Sein eher skeptischer Vorgesetzter hat das Ausprobieren der Lösung zugelassen – es blieb ihm ja nichts Anderes übrig!  Das Ergebnis war, dass die Lösung gut funktioniert hat und sogar patentiert wurde. Der Kollege durfte seither schon in vielen Kreisen darüber berichten.“

2015: Gebetskreis im Gebäude 129/10 des VAN-Bereiches

Mitte des Jahres 2015 gründete Benjamin Orschel einen Gebetskreis im VAN-Bereich in Untertürkheim, nachdem er von Sindelfingen nach Untertürkheim gewechselt war. Dieser trifft sich bis heute 14-tägig in der Mittagspause. Zuvor hatte Benjamin Orschel in Sindelfingen gearbeitet und auch dort einen Gebetskreis geleitet. Die Leitung dieses Kreises übergab er jedoch bereits in 2007 an Dr. Johannes Weiss.

2016: Gebetskreis im Gebäude 119, Ebene 4

Volker von Rad war bis 2016 im Mercedes Technology Centers (MTC) in Sindelfingen als Ingenieur für die Entwicklung von PKW-Klimaanlagen zuständig und nahm dort regelmäßig an dem Gebetskreis im Gebäude 50/1 teil. 2016 wechselte er in den Truckbereich nach Untertürkheim, wo er wieder mit der Entwicklung von Klimaanlagen, jedoch für Trucks, betraut war. Zusammen mit David Hewitt (Transportlogistik im Werk Untertürkheim), der 2012 ebenfalls aus Sindelfingen kam und dort einen Gebetskreis auf dem Sindelfinger Produktionsgelände leitete (siehe unten), initiierte er 2016 einen weiteren Gebetskreis im Gebäude 119 in der Ebene 4. Im Gegensatz zu dem anderen Gebetskreis im Gebäude 119 (siehe oben) trifft sich dieser Kreis bis zum heutigen Tag in der Mittagspause.

Ende 2017 schied Volker von Rad aus der Firma aus, worauf David Hewitt und Jürgen Pfrommer (Prüf- und Werkstofftechnik) die Leitung übernahmen. Von Sommer bis Ende 2018 ruhte der Kreis, da Jürgen Pfrommer sehr häufig in Ungarn unterwegs war. Seit Anfang 2019 trifft sich der Kreis wieder wöchentlich in der Mittagszeit und erfreut sich weiteren Wachstums. Aufgrund eines Standortwechsels von David Hewitt leitet Jürgen Pfrommer den Kreis seit April 2019 alleine weiter.

2019: Weiterer Gebetskreis im VAN-Bereich

Johannes Diessner, der im Dezember 2017 in den VAN-Bereich wechselte, schloss sich dort dem Gebetskreis von Benjamin Orschel an. Dieser Kreis erfuhr seit Mitte 2018 einen recht starken Zulauf. Als die Teilnehmerzahl Anfang 2019 auf ca. 10 Teilnehmer angewachsen war, regte Benjamin Orschel im Februar 2019 an, den Kreis zu zweiteilen. Johannes Diessner, der ja bis November 2017 einen Gebetskreis im Truck-Bereich geleitet hatte, nahm diesen Vorschlag an. So kam es, dass im März 2019 ein weiterer Gebetskreis im VAN-Bereich unter der Leitung von Johannes Diessner initiiert wurde. Dieser Kreis trifft sich 14-tägig morgens vor Arbeitsbeginn.

GEBETSKREISE IN SINDELFINGEN – WERK 50

Seit 1998: Gebetsspaziergänge auf dem Werksgelände

Um das Jahr 1998 gab es im Bau 46 des Produktionswerkes Sindelfingen (Werk 50) eine Gruppe von Christen, die sich regelmäßig in den Pausen traf. Es wurde viel füreinander gebetet. All dies war durch Sonja K., eine brennende Christin, initiiert worden, die überall Jesus bezeugte. Einige Menschen entschieden sich dort für ein Leben mit Jesus. Auch Helmut E. schloss sich diesen Christen an, die aus den verschiedensten Gemeinden kamen.

Während dieser Zusammenkünfte lernte Helmut E. den Kollegen Fritz H. kennen. Etwa im Jahr 1999 begannen diese beiden, in ihrer Mittagspause zwischen den Produktionshallen über das Werksgelände zu marschieren und miteinander für die Firma und die Menschen zu beten. Sonja K. verließ das Unternehmen etwa um diese Zeit.

Im Jahre 2004 übernahm David H. zusammen mit Christoph M. die Leitung dieses sich auf dem freien Werksgelände treffenden Gebetskreises und koordinierte die wöchentlichen Treffen acht Jahre lang.

Als David H. im Jahre 2012 nach Untertürkheim wechselte, ging die Leitung an Christoph Eisele (Anlagenbuchhaltung) über, der diesen Kreis weitere 6 Jahre bis Oktober 2018 koordinierte. Da die Arbeitsstelle von Christoph Eisele im Oktober 2018 in die Schlosshofstraße verlagert wurde, ist seit diesem Zeitpunkt Helmut E. für die Gebetsgruppe im Freien verantwortlich.

In all den Jahren kamen immer wieder neue Leute hinzu, die es auch auf dem Herzen hatten, für die Firma und die darin arbeitenden Menschen zu beten. Es ist sehr ermutigend, in der Rückschau zu sehen, was Gott Großes getan hat.

2007 – 2018: Gebete in den Gebäuden 9, 2 und 8

Hans Schaaser (Industriemechaniker in der PKW-Produktion) war ein treuer Beter für die Firma während seiner verschiedenen Stationen im Produktionswerk 50 – von 2007 bis Anfang 2012 im Bau 9, danach bis März 2017 im Bau 2 und schließlich bis Ende Juli 2018 im Bau 8. Während er im Bau 9 noch einige Mitbeter hatte, war er in Bau 2 und 8 häufig alleine. Wie er in einer Mail vom November 2014 mitteilte, betete er deshalb alleine, wann immer es für ihn passte. Im August 2018 ging Hans Schaaser in die passive Phase der Altersteilzeit.

2008: Gebetskreis in der Fronäckerstraße 40, Haus Beuttler

Der wöchentliche Gebetskreis in der Fronäckerstraße 40, Haus Beuttler, existiert seit Ende 2008. Anlass zur Neugründung des Gebetskreises war das 3. Daimler-Christen-Treffen im November 2008, bei dem Walter W. seinen Arbeitskollegen Marcel N. getroffen hatte, der auch heute noch Teilnehmer dieses Gebetskreises ist. Mit ihm zusammen vereinbarte er, den Gebetskreis in der Fronäckerstraße zu gründen, da es an diesem Standort des Werkes 50 bisher noch keinen gab.

Erfahrungsbericht von Walter W.

“Wir erleben sehr viele Gebetserhörungen. So haben wir z.B. schon spontane Heilungen von Rückenschmerzen oder Kopfschmerzen erlebt, die seitdem nicht wieder gekommen sind. Eine andere Gebetserhörung war, dass das Mobbing, das der Sohn eines Beters durch seine Mitschüler erfuhr, buchstäblich von heute auf morgen aufhörte. Unsere größte Gebetserhörung war die Krebsheilung des Vaters eines Mitbeters.

Wir erlebten häufig, dass Gebete am gleichen Tag erhört wurden, an dem wir das Anliegen vor Gott brachten. Gott erhört Gebet!

Die Hauptherausforderung ist aus meiner Sicht, dass jeder im Gebetskreis seine Beziehung zu Gott pflegt und nicht zulässt, dass negative Erlebnisse oder Probleme ihn von Gott wegbringen. Uns in diesem Punkt gegenseitig zu unterstützen, ist uns sehr wichtig.”

2009 – 2016: Gebetskreis im Gebäude 7/1

Von 2009 bis Juli 2016 existierte auch im Gebäude 7/1 des Werks 50 ein Gebetskreis, der von Thomas K. koordiniert wurde und sich über die Mittagszeit traf. Mangels verfügbarer Mitbeter fand dieser jedoch nur sporadisch statt.

GEBETSKREISE IN SINDELFINGEN – WERK 59

Seit 1999: Gebetskreis im Gebäude 50/1 während Mittagspause

Mitte 1999 zog die Vorentwicklungsabteilung “Systementwicklung Fahrfunktionen”, in der Dr. Helmut Keller seinerzeit als Teamleiter für “Control Systems Design” zuständig war, von Oberesslingen in das gerade fertig gestellte „Mercedes Technology Center (MTC)“ in Sindelfingen um. Da alle Teilnehmer des Oberesslinger Gebetskreises gleichzeitig mit umzogen, konnten die Gebetstreffen dort zunächst mit der gleichen Mannschaft weitergeführt werden. Man trifft sich dort bis zum heutigen Tag einmal wöchentlich zum Gebet, und zwar jeden Montag in der Mittagspause in einem um diese Zeit leer stehenden Besprechungszimmer des Gebäudes 50/1.

Nun zogen aber noch viele weitere Abteilungen aus den verschiedensten Stuttgarter Standorten in das neu erbaute MTC in Sindelfingen. So kam es, dass Helmut Keller zahlreiche weitere Christen aus anderen Abteilungen und Bereichen kennenlernte, die er mit zu den wöchentlichen Gebetsrunden einlud. Die Anzahl der Gebetskreisteilnehmer stieg dadurch weiter an.

2004: Gebetskreis in Gebäude 50/1 vor Arbeitsbeginn

Da es einige Teilnehmer gab, die eine Gebetszeit morgens vor Arbeitsbeginn vorzogen, gründete Helmut Keller im Jahre 2004 einen Früh-Gebetskreis, der bis heute jeden Donnerstag um 7:00 Uhr im Gebäude 50/1 im gleichen Besprechungszimmer wie der Montagskreis zusammenkommt.

Beide Gebetskreise leitete Helmut Keller bis zum Ende seiner aktiven Zeit bei Daimler im August 2017. Aufgrund der vielen positiven Erfahrungen und Gebetserhörungen, die die Teilnehmer dort über die Jahre erleben durften, war es ein Leichtes, geeignete Nachfolger zu finden, die die Leitung der beiden Kreise mit Freude und viel Eigeninitiative übernahmen. So wird seit September 2017 der Montagskreis von Hannes A. und der Donnerstagskreis von Reiner M. weitergeleitet. Insbesondere der Montagskreis erfreut sich einer regen Teilnahme und ist in der Zwischenzeit weiter gewachsen.

Ca. 2002: Gebetskreis im Gebäude 26, Ebene 0

Der Sindelfinger Gebetskreis im Gebäude 26 des Mercedes Technology Centers (MTC) wurde bereits um das Jahr 2002 von Meike Sondermeyer (Akustikingenieur in der PKW-Entwicklung) initiiert. Im Herbst 2004 übernahm Benjamin Orschel (damals Mitglied der Develop-Nachwuchsgruppe) die Leitung dieses Kreises. Im Jahr 2007 ging die Leitung dann an Dr. Johannes Weiss (NVH-Berechnung im PKW-Entwicklungsbereich) über, da sich Benjamin Orschel seinerzeit stärker auf ehrenamtliche Dienste in seiner Gemeinde fokussierte. Im Gebäude 26 trifft man sich bis heute über die Mittagspause in einem Besprechungszimmer der Ebene 0.

Benjamin Orschel war noch bis 2015 Teilnehmer dieses Kreises. Im Jahr 2015 wechselte er nach Untertürkheim in den VAN-Bereich, wo er kurz darauf einen weiteren Gebetskreis gründete (siehe unter „Gebetskreise in Untertürkheim“).

2005: Gebetskreis im Gebäude 26, Ebene 4

Rüdiger Steinberg (damals Teamleiter Gesamtfahrzeugkonzept C-Klasse) war es schon lange ein Anliegen, Gott und den christlichen Werten auch im beruflichen Umfeld Raum zu geben. Deshalb gründete er Anfang 2005 einen Gebetskreis in der Ebene 4 des Gebäudes 26. Dass schon zur damaligen Zeit im gleichen Gebäude am selben Wochentag – und auch noch zur selben Uhrzeit – ein weiterer Gebetskreis stattfand, erfuhren die Teilnehmer der beiden Kreise erst 2006 im Rahmen des 1. Daimler-Christen-Treffens, wo alle existierenden Daimler-Gebetskreise vorgestellt wurden. Nach anschließendem Austausch mit dem damaligen Leiter Benjamin Orschel des parallelen Gebetskreises entschieden sie, Ort und Zeit der beiden Gebetskreise weiterhin so zu belassen. Bis auf den heutigen Tag finden deshalb im Gebäude 26 zwei Gebetskreise am selben Wochentag in der Mittagspause statt.

2010: Gebetskreis im Gebäude 20/1

Michael Rohmann (im PKW-Bereich zuständig für die Entwicklung von Starter-Generator-Leitungen), der zusammen mit Johannes Diessner bereits um das Jahr 2005 den Untertürkheimer Gebetskreis im Gebäude 119 initiiert hatte (siehe unter “Gebetskreise in Untertürkheim”), wechselte 2008 aus dem Nutzfahrzeug-Bereich in Untertürkheim ins Mercedes Technology Center (MTC) nach Sindelfingen. Da in seinem neuen Team noch zwei weitere gläubige Kollegen (Raphael O. und Jan S.) beschäftigt waren, startete er im Jahr 2010 einen weiteren Gebetskreis im Gebäude 20/1. Ausgelöst durch einen in der Firma kursierenden Gebetsflyer trafen sich bald über zehn Personen während der Mittagspause zum wöchentlichen Gebetstreff. Bedingt durch Umstrukturierungen und Beendigungen von Praktika, Diplom- und Studienarbeiten schrumpfte der Kreis, so dass er Anfang 2019 nur aus zwei bis drei Teilnehmern bestand.

2018: Gebetskreis in der Schlosshofstraße 3, Gebäude 446

Im Oktober 2018 wurde der Arbeitsplatz von Christoph Eisele in das Projekthaus für Gebäude und Innenausbau des Werkes 59 verlagert. Dies bedeutete einen Umzug vom Werk 50 in die Schlosshofstraße. Interessanterweise erhielt er dort seinen Arbeitsplatz direkt neben einem Kollegen, der ehrenamtlicher Pastor ist. Zusammen mit einem weiteren Kollegen, den Christoph Eisele aus seiner Gemeinde kennt, treffen sie sich dort seit Ende 2018 zum regelmäßigen Gebet.

2019: Gebetskreis im Gebäude 12

Im Februar 2019 übermittelte Daniel Bachmann aus dem Powertrain-Bereich die Mitteilung, dass er und drei weitere  Kollegen beschlossen haben, sich zum wöchentlichen Gebet im Gebäude 12 zusammenzufinden. Damit existiert ein weiterer Gebetskreis im „Mercedes Technology Center (MTC)“ in Sindelfingen.

2019: Gebetskreis in der Kolumbusstraße 31/1

Miriam H. aus dem Telematik-Bereich hat es auf dem Herzen, speziell für ihr Projekt, ihr Team und ihre Abteilung zu beten. Im Februar 2019 begann sie im 10. Stock des Gebäudes 50/1, zusammen mit einem Kollegen regelmäßig für die Anliegen zu beten.

Im Juni 2019 zog sie in die Kolumbusstraße um. Somit gibt es nun auch an diesem Standort einen Gebetskreis, der jedoch vorrangig die projekt- und abteilungsspezifischen Anliegen im Fokus hat.

GEBETSKREIS IN ESSLINGEN-BRÜHL

Bereits 2000: Gebetstreffen in Esslingen-Brühl

Hans-Georg Osswald stieg im Jahr 2000 bei Daimler in den Bereich „Global Service & Parts“ in Esslingen-Brühl, Palmenwaldstraße ein. Schon damals trafen sich dort einige Daimler-Mitarbeiter sowie Kollegen aus Dienstleistungsfirmen immer mal wieder zum Gebet – entweder in einem Keller der Tiefgarage oder in einem Werkstattraum. Eines Tages im Jahr 2000 entdeckte Hans-Georg Osswald auf dem Schreibtisch eines Kollegen einen christlichen (Kawohl-)Kalender. Er fragte diesen Kollegen, ob es in Esslingen-Brühl einen Gebetskreis gäbe. Der Kollege bejahte und nannte ihm noch ein paar Kollegen aus der Nachbarabteilung, die ebenfalls hin und wieder an dem Gebetskreis teilnehmen würden und auf die er gerne zugehen könne. Daraufhin wurde er Mitglied dieses Brühler Gebetskreises und war dankbar, vor Ort Glaubensgeschwister gefunden zu haben.

Dieser Gebetskreis war zu jener Zeit ein relativ loser Verbund. Viele Teilnehmer waren häufig zeitlich verhindert und nahmen deshalb nur noch sporadisch teil. So kam es, dass der Gebetskreis im Laufe der Zeit immer seltener stattfand. Etwa im Jahre 2003 verständigten sich die Mitglieder, den Gebetskreis aufgrund der vielen Ausfälle und der zunehmend spärlicheren Teilnahmen einzustellen oder ihn zumindest zu pausieren.

2007: Reaktivierung des Gebetskreises durch engagierte Christin

Um das Jahr 2006 kam eine neue Daimler-Mitarbeiterin zur PKW-After-Sales-Diagnose nach Brühl. Sie war eine engagierte Christin, erkundigte sich nach einem Gebetskreis vor Ort und rief im Jahr 2007 den „stillgelegten“ Gebetskreis wieder neu ins Leben – und zwar unter der griffigen Abkürzung „BAG“ (Bibel – Austausch – Gebet).

Als diese Kollegin einige Zeit später (etwa 2007/2008) zu RD wechselte, stellte sich die Frage nach dem Nachfolger. Der Teamleiter von Hans-Georg Osswald, der ebenfalls Christ war und häufig am Gebetskreis teilnahm, fragte Hans-Georg Osswald, ob er nicht die Rolle des Leiters bzw. Organisators des BAG übernehmen wolle. Seit dieser Zeit wird dieser Kreis von ihm koordiniert. Wöchentlich lädt Hans-Georg Osswald per Mail zu den BAG-Gebetstreffen ein. Zum Einstieg der Gebetstreffen wird zumeist eine Tagesandacht aus z.B. https://unsertaeglichbrot.org/, https://www.gute-saat.de/ oder http://faithfood.ch/ verwendet.

Anfang 2009 wurden die verschiedenen Abteilungen des Bereichs GSP/TD im Smart-Areal am Standort Böblingen kumuliert. Damit zog auch ein großer Teil des Brühler Gebetskreises mit nach Böblingen um. Der andere Teil des Gebetskreises verblieb in Brühl. Dieter Backhaus (Bildungswesen) übernahm dessen Leitung bis zu seinem Eintritt in die passive Altersteilzeitphase im Dezember 2012. Danach wurde der Kreis noch ca. ein Jahr von Claudia D. weitergeführt. Bedingt durch einen Stellenwechsel löste sich dieser Restkreis jedoch in 2013 auf, während sich der nach Böblingen umgezogene Kreis bis zum heutigen Tag wöchentlich im Smart-Areal trifft.

GEBETSKREIS IN STUTTGART-HEDELFINGEN

2002: Gebetstreffen im „Untergrund“ des Werkes Hedelfingen

Seit Mai 2002 treffen sich einige gläubige Daimler-Mitarbeiter im Werk Hedelfingen in den Pausenzeiten, um über ihren gemeinsamen Glauben und ihre Erfahrungen mit Jesus am Arbeitsplatz zu reden, die Bibel zu lesen und zu beten. Im Januar 2019 gab Markus Schmid, Industriemechaniker in der Getriebemontage, einen kurzen Rückblick über seine bislang gemachten Erfahrungen:

„Im Mai 2002 hatte ich einen Arbeitskollegen, der gegenüber dem christlichen Glauben sehr offen war. Er war sehr interessiert und hörte gut zu, wenn ich ihm in den Pausen von Jesus erzählte. Er war sehr an Computerspiele und pornografische Filme gebunden, aber er hatte den Wunsch, Gott näher kennenzulernen und seine Laster loszuwerden. Wir trafen uns regelmäßig in den Pausen, um uns über den christlichen Glauben zu unterhalten.

Es begann auf einer eisernen Treppe

Eines Tages gingen wir in einer Pausenzeit von der Werkshalle aus ins Untergeschoss und entdeckten dort in den angenehm warmen Kellergängen eine kleine Metalltreppe. Diese Treppe (siehe Foto) wurde ab diesem Tag zu einem regelmäßigen Pausentreffpunkt. Wir saßen dort, redeten miteinander, lasen die Bibel und beteten zusammen. Das waren die Anfänge unseres Gebetskreises in Hedelfingen.

Fotos: Markus Schmid, 2002

Foto: Markus Schmid, 2002

Die “Daimler-Kirche”

Etwas später entdeckten wir, dass sich unweit von dieser Treppe eine Tür zu einem Gang befand, an dessen Ende sich ein „kleines Stadion“ befand, ein offener Raum der von drei Seiten tribünenartig nach unten ging. Dort konnte man weitaus bequemer sitzen als auf der Metalltreppe im Kellergang.

Wir brachten später Teppiche und Kunstblumen mit, um den Raum etwas ansehnlicher zu gestalten. Auf die kahle Wand malten wir ein Kreuz und schrieben Bibelverse. Ferner legten wir Traktate aus und hingen ein Schild mit der Aufschrift “Daimler-Kirche” auf.

Fotos: Markus Schmid, 2004

Foto: Markus Schmid, 2004

Viele meiner Kollegen wussten, dass ich bekennender Christ bin und so passierte es nicht selten, dass sie mir weitere Christen vermittelten – oft mit den Worten: ‚Da ist noch so ein Heiliger wie Du‘.  Unsere Gruppe im ‚Untergrund‘ wuchs weiter an. Wir trafen uns sowohl während der Frühschichtpause von 12:35 – 13:05 Uhr als auch während der Spätschichtpausen von 17:45 – 18:15 Uhr und 21:30 – 21:45 Uhr. Teilweise nahmen auch gläubige Werkstudenten und -studentinnen an den Pausentreffs teil (siehe Foto unten).

Gebetstreffen während der Pausen in Früh- und Spätschicht (Foto: Markus Schmid, 2004)

Weitere Freund- und Bekanntschaften

Etwa im Jahr 2004/2005 fiel mir am Waschbecken ein weiterer Kollege auf, weil er mich immer so freundlich anstrahlte. Ich beobachtete ihn über eine gewisse Zeit und dachte bei mir: ‚Entweder dieser Kollege ist „an mir interessiert“ oder er ist ein Christ.‘ Letzteres traf zu. Nach nur kurzer Zeit stellte ich fest, dass auch er ein gläubiger Christ war. Mit diesem Kollegen entstand eine enge Freundschaft. Außer in den betrieblichen Pausenzeiten trafen wir uns häufig auch schon morgens vor der Frühschicht um 5:00 Uhr, um den Tag mit einem morgendlichen Gebetsspaziergang in freier Natur auf den Feldern zu beginnen. Danach fuhren wir gemeinsam zur Arbeit.

Mit einem anderen Kollegen kam ich auf der Toilette beim Händewaschen ins Gespräch, als er einmal von sich gab: ‚Meine Oma hat gesagt, jeder müsse sein Kreuz tragen‘. Als ich erwiderte: ‚Für mich hat das Kreuz ein anderer getragen‘, meinte er: ‚Ach, Du bist auch so einer!‘ So erkannten wir beide, dass wir Nachfolger Jesu waren.

Interessanterweise vermittelte mir sogar einmal ein moslemischer Kollege einen an Jesus gläubigen Kollegen, der mit ihm auf der gleichen Schicht arbeitete. Da der moslemische Kollege von meinem Glauben wusste, verwies er seinen Kollegen an mich mit den Worten: ‚Das ist auch so einer wie Du‘. Auch zu diesem Kollegen entstand eine enge Freundschaft.

Herausfordernde T-Shirts

Um meine Kollegen auf den Glauben aufmerksam zu machen, trug ich immer wieder T-Shirts mit herausfordernden Aufschriften, wie z.B. ‚Last Exit before Hell‘, ‚Ohne Jesus – vergebens gelebt‘ oder ‚Ich werde nicht sterben, nur umziehen‘. Diese T-Shirts waren oft der Anlass für tiefgehende Glaubensgespräche.

Fotos: Markus Schmid, ca. 2006

Ende der Treffen im Untergrund

Unsere Treffen in den Kellerräumen des Hedelfinger Werks fanden über 8 Jahre von Mai 2002 bis August 2010 statt. Für eine gewisse Zeit trafen wir uns sogar mehrmals täglich, jeweils in den Pausen. Am 31. August 2010 ereignete sich dann aber Folgendes: An der Tür zu unserem ‚Untergrundstadion‘ hing ein Schild mit der Warnung, dass es aus Sicherheitsgründen nicht zulässig sei, sich länger im Keller aufzuhalten. Es handele sich um einen Versorgungskanal, der nur mit einem Gaswarngerät betreten werden dürfe. Es könnten sich in diesem Versorgungskanal gesundheits- oder sogar lebensgefährliche Schadstoffe bilden.

Mein freundlich gesonnener Teamleiter hatte dies veranlasst und auch offen mit mir darüber gesprochen.

Ich verstand, dass dies kein Vorwand war, um uns von unseren Treffen abzuhalten. Dieser Teamleiter, der sich inzwischen im Ruhestand befindet, wohnt im gleichen Dorf wie ich. Ich besuche ihn und seine Frau auch heute noch regelmäßig.

Foto: Markus Schmid, August 2010

Dort beten, wo es nach Öl riecht

Mit dem Kellerraumverbot gaben wir unsere Gebetstreffen keinesfalls auf. Schon bald nach Beendigung der Treffen in den Kellerräumen erteilte uns ein ebenfalls gläubiger Meister die Genehmigung, während der Pausen ein Besprechungszimmer nutzen zu dürfen. Dieses Zimmer konnten wir zwischen 2012 und 2015 immerhin für ca. 3-4 Jahre nutzen. Weil dieser Raum aber inzwischen anderweitig belegt ist, sind wir aktuell erneut auf der Suche nach einem Raum. Bis dahin beten wir dort, wo es nach Öl riecht und die Maschinen brummen.“

Foto: Markus Schmid, Januar 2017

Foto: Markus Schmid, Januar 2017

GEBETSKREIS IN ESSLINGEN-METTINGEN

2007: Start des Gebetskreises in Mettingen

Auch in Mettingen trifft man sich bereits seit 2007 zum regelmäßigen Firmengebet. Anstoß für die wöchentlichen Treffen gab folgende Begebenheit:

Gotthardt Lesch (Qualitätsplanung) hatte 2007 eine Besprechung mit einem Kollegen namens Wolfgang S. von der Vorplanung. Im Laufe ihrer Unterredung stellten sie fest, dass sie beide Christen sind und Interesse am regelmäßigen Gebet in der Firma haben. Wolfgang S. war mit einem weiteren Christen namens Norbert Lorenz aus der Wettbewerbsanalyse bekannt und so kam es, dass sich die drei Kollegen am 15. März 2007 zum ersten Mal zum gemeinsamen Gebet trafen. Seitdem treffen sie sich jeden Donnerstag über die Mittagspause in einem Besprechungsraum im Werk Mettingen.

Anekdote aus dem Mettinger Gebetskreis

Ein Mitglied aus dem  Mettinger Gebetskreis berichtet über die folgende Begebenheit aus dem Jahr 2018:

„In der Mittagspause eines Donnerstags, an dem wir uns zum Gebet treffen wollten, hatten wir keinen Schlüssel für unseren Gebetsraum und so beteten wir vor diesem Raum. Ein externer Mitarbeiter von der Logistik, ein US-Amerikaner, kam auf uns zu und interessierte sich für das, was wir hier vor der Tür taten. Wir erklärten ihm, dass wir für unseren Arbeitgeber beten würden, worauf er sich auch als Christ offenbarte. Leider haben wir ihn danach nie wieder getroffen.“

GEBETSKREISE IN ESSLINGEN-PLIENSAUVORSTADT

2007 – 2011: Erster Gebetskreis

Im Jahr 2007 wechselte Martin S. von Möhringen, wo er Alpha- und Glaubengrundkurse anbot, nach Esslingen ins Gebäude Roser. Dort gründete er einen Gebetskreis, der sich einmal wöchentlich um 8:00 Uhr mit drei bis vier Teilnehmern traf.

Mitte 2011 wechselte Martin S. wieder an seinen ursprünglichen Standort Möhringen zurück. Der Gebetskreis im Gebäude Roser wurde danach noch ein paar Monate von Petra H. weitergeführt, löste sich aber Ende 2011 auf, als sie nach Vaihingen versetzt wurde.

2017 – 2018: Zweiter Gebetskreis

Von 2017 bis Ende 2018 leitete Yahkub Bugday, der in Arbeitnehmerüberlassung für Daimler arbeitete, einen Gebetskreis im Gebäude Roser. Leider löste sich dieser im Dezember 2018 mit dem Weggang von Yahkub Bugday auf.

GEBETSKREISE IN BÖBLINGEN

2006: Gebetskreis in der Dornierstraße 7 (BB-Hulb)

Andrea Riecker (Mitarbeiterin im Vertrieb) initiierte im Jahr 2006 einen Gebetskreis in Böblingen-Hulb in der Dornierstraße 7 (AEG-Gebäude). Diesen leitete sie, bis sie die Firma (damals DaimlerChrysler AG) im Juli 2007 verließ und aus familiären Gründen nach Kanada auswanderte. Ihre Nachfolge trat Kerstin S. an. Mangels Teilnehmern löste sich dieser Kreis jedoch im Jahr 2008 auf.

2007: Gebetskreis in der Leibnizstraße 6/1 (Smart-Areal)

Der Gebetskreis im Böblinger Smart-Areal wurde 2007 von Dr. Siegmar Haasis, damals Abteilungsleiter für ‚Computer Aided Design & Manufacturing‘ sowie ‚Virtual Reality‘ innerhalb Mercedes-Benz Cars, gegründet. Nachdem Siegmar Haasis im Jahr 2010 für 3 Jahre als ‚CIO Overseas & Greater China‘ nach Asien (zunächst Singapur, dann Peking) wechselte, übernahm Stefan Jantner (Global Services & Parts) die Leitung dieses Gebetskreises, bis auch er im November 2014 als Expat nach Malaysia wechselte. Stefan Jantner ist zwar seit Ende 2018 wieder an seinem alten Standort zurück, da aber die früheren Teilnehmer dieses Gebetskreises inzwischen an andere Standorte (Atrium Böblingen bzw. MTC Sindelfingen) versetzt wurden, fehlt es dort an Teilnehmern, weshalb dieser Gebetskreis seit 2014 ruht.

Erwähnenswert ist die Tatsache, dass Siegmar Haasis Anfang 2013 in Peking die ‚Hope Group‘ gründete. Details dazu sind dem Abschnitt „Hope Group in Peking“ zu entnehmen.

2008: Gebetskreis in der Hanns-Klemm-Straße 45 (BB-Hulb)

Martin Moser und Reinhold Schneckenburger (Vorentwicklung innerhalb des Centers ‚Bremse, Assistenz- und Fahrwerksysteme‘) waren bis Mitte 2008 treue Teilnehmer des Gebetskreises im MTC, Geb. 50/1. Im September 2008 zogen sie als Mitarbeiter der Vorentwicklungsabteilung nach Böblingen in die Hanns-Klemm-Straße 45. Weil sie an ihrem neuen Standort nicht auf das wöchentliche Firmengebet verzichten wollten, initiierten sie dort einen eigenen neuen Gebetskreis. Dieser Kreis existierte bis Martin Moser im Mai 2017 wieder ins MTC in die Abteilung ‚Park- und Kamerasysteme‘ versetzt wurde.

Folgende Anekdote gibt es aus diesem Gebetskreis zu berichten:

„Im Nachbarteam war ein Praktikant aus Süd-Korea beschäftigt. Er konnte etwas Deutsch und gut Englisch, aber beten konnte er nur in seiner Muttersprache. Der Sprung von Englisch auf Koreanisch war immer etwas lustig, verstanden haben wir natürlich nichts. Aber durch den Geist Gottes hatten wir trotzdem Anteil an seinem Gebet.“

2009: Weiterer Gebetskreis in der Leibnizstraße 6/1 (Smart-Areal)

Anfang 2009 wurden die verschiedenen Abteilungen des Bereichs GSP/TD am Standort Esslingen-Brühl im Smart-Areal in Böblingen kumuliert. Damit zog auch ein großer Teil des dort von Hans-Georg Osswald geleiteten Gebetskreises mit nach Böblingen um.

Die Suche nach einem geeigneten Besprechungszimmer am neuen Standort in Böblingen war nicht ganz leicht, aber auch dabei durfte die Gruppe Gottes Hilfe erfahren. So durfte der Kreis über viele Monate ein kleines Besprechungszimmer in der Chefetage in der Nähe des Bereichsleiters nutzen.

Bis auf den heutigen Tag trifft sich der Gebetskreis im Smart-Areal über die Mittagszeit. Zum Einstieg der Gebetstreffen wird zumeist eine Tagesandacht aus z.B. https://unsertaeglichbrot.org/, https://www.gute-saat.de/ oder https://faithfood.ch/ verwendet.

2011: Gebetskreis in der Schickardstraße 30 (BB-Hulb)

Zur Entstehung des Gebetskreises in der Schickardstraße 30 gibt es die folgende Geschichte:

Rüdiger Nannt wurde in seiner Einkaufstätigkeit seit ca. 2004 von Natalie M. begleitet. Um das Jahr 2010 wechselte Natalie innerhalb des Einkaufs in den Strategiebereich. Eines Tages verabredeten sich die beiden zum Mittagessen und kamen ganz zufällig (bei Gott gibt es keine Zufälle) auf das Thema ‚Glaube an Jesus Christus‘. Da beide frisch zum Glauben gekommen waren, beschlossen sie, einen Gebetskreis zu gründen. So kam es im Jahr 2011 zu dem Böblinger Gebetskreis in der Schickardstraße 30.

Im August 2018 wechselte Rüdiger Nannt ins Mercedes-Benz-Produktionswerk East London in Südafrika. Die Leitung des Gebetskreises in der Schickardstraße ging kurz an Philipp Schäuble über, der aber Ende September wieder zurück nach Untertürkheim wechselte. Seit Oktober 2018 wird der Kreis von Daniela Vallipuram geleitet.

2012: Weiterer Gebetskreis in der Hanns-Klemm-Straße 5 (BB-Hulb)

Während des 7. Daimler-Christen-Treffens am 10. November 2012 liefen sich Dr. Peyman Merat (Leiter Integrierte Produktabsicherung) und Andreas Walter (Change Management Monitor), die beide im Atrium in Böblingen, Hanns-Klemm-Straße 5 arbeiteten, „zufällig“ über den Weg. Als sie sich kurz darauf im Atrium erneut begegneten, beschlossen sie, dort einen Gebetskreis zu beginnen. Dieser Gebetskreis besteht seit Ende 2012 bis zum heutigen Tag. Er wurde zunächst von Peyman Merat und ab 2014 von Andreas Walter geleitet. Im Jahr 2016 machten sie den folgenden Aushang am schwarzen Brett:

GEBETSKREIS IN REUTLINGEN

Seit 2009

Der Gebetskreis im Mercedes-Benz Logistik Center Reutlingen wurde im Jahr 2009 von Markus Weikert initiiert. Zu diesem Zeitpunkt wusste er nicht, dass bei Daimler schon andere Gebetskreise existierten. Dies erfuhr er erst einige Zeit später, als ihm ein Sindelfinger Kollege davon berichtete.

Markus Weikert erlebte schon zahlreiche Gebetserhörungen. Über eine Begebenheit informierte er per Mail:

„Der Sohn meines Kollegen wurde mit einer Gesichtslähmung ins Krankenhaus eingeliefert. Der Kollege (Vater des Kindes) rief verzweifelt bei mir an, da man nicht wusste, wie es mit dem Kind weitergeht. Ich sagte zu ihm: ‚Komm, wir beten im Geschäft – oder noch besser – wir besuchen ihn im Krankenhaus und beten dort.‘ Er war einverstanden.

Im Krankenhaus angekommen, öffnete der Kollege die Tür zum Krankenzimmer, machte sie aber gleich wieder zu, denn in der Nacht waren zwei Moslemkinder ins Zimmer hinzugekommen, deren Mütter am Bett saßen. Schließlich ging er doch rein und fragte seinen Sohn: ‚Soll Markus für dich beten?‘ Der Junge bejahte. Ich rief laut zu Jesus und bat um volle Wiederherstellung des Sohnes. Danach gingen wir wieder arbeiten. Nach ca. einer Stunde rief der Sohn an und sagte: ‚Ich werde entlassen.‘ “

GEBETSKREIS IN NABERN

Seit Mai 2019

Michael S., der am Standort Nabern (bei Kirchheim unter Teck) in der Batteriesimulation arbeitet, wurde es während seines Urlaubs im Frühjahr 2019 wichtig, für die Firma zu beten. Am 10.05.2019 stieß er im Intranet auf das Netzwerk „Christen bei Daimler“ und die Informationen über die bestehenden Gebetskreise bei Daimler, woraufhin er mit dem Netzwerk Kontakt aufnahm. Da bis dahin am Standort Nabern noch kein Firmengebetskreis existierte, obwohl einige weitere Christen dort beschäftigt waren, wurde er von Helmut Keller motiviert, auch dort einen Gebetskreis ins Leben zu rufen.

Michael S. nahm umgehend Kontakt mit den dort beschäftigten Christen auf und teilte dem Netzwerk bereits Ende Mai mit, dass sie im kleinen Kreis von fünf Kollegen beschlossen haben, einen Gebetskreis zu etablieren. Dieser trifft sich seitdem einmal pro Woche montagabends nach Arbeitsende in einem Besprechungsraum außerhalb des Hauptfirmengeländes in Nabern.

GEBETSKREIS IM WERK BREMEN

Seit 2010: Wöchentliche Gebete im Produktionswerk Bremen

Die Motivation, in Bremen einen Gebetskreis zu gründen, hatte Wolfgang M., Teamleiter Werkzeugeinführung und Prüftechnik, im Jahr 2008 aus dem Werk Hamburg mitgebracht. Dort gab es nämlich bereits um das Jahr 1998 einen kleinen Gebetskreis, bestehend aus einem E2-Leiter, zwei weiteren Kollegen und ihm selbst. Sein Wunsch war es, diesen wichtigen Auftrag mit an seine neue Wirkstätte mitzunehmen.

Kontakt zu anderen Christen bekam er dadurch, dass sein damaliger Vermieter in Bremen, der ein treuer Beter in seiner Gemeinde war, im Gottesdienst anfragen ließ, ob es Gemeindeglieder gibt, die bei Daimler arbeiten und Interesse an einem Gebetskreis hätten. Daraufhin sind im Jahr 2010 die ersten Kontakte im Werk Bremen entstanden.

Aus 2. oder 3. Hand erfuhr Wolfgang M., dass es um das Jahr 2010 im Werk Bremen noch einen oder mehrere weitere Gebetskreise gegeben haben muss, die sich als Schichtgebetskreise regelmäßig in der Produktion trafen. Leider gelang es bisher nicht, einen direkten Kontakt zu den Kollegen dieser Kreise herzustellen.

Wolfgang M. wechselte im Oktober 2018 innerhalb des Betriebsmittelbaus die Stelle in ein artverwandtes Aufgabengebiet. Sie treffen sich als Gebetskreis seitdem in einem seinem Team zugeordneten Besprechungszimmer.

50 km Anfahrtsweg zum wöchentlichen Firmengebet

Laut einer Mitteilung von Wolfgang M. im Januar 2019 sei es für den Gebetskreis sehr ermutigend, dass ein treuer Teilnehmer namens Axel G. immer noch regelmäßig am Firmengebetskreis teilnimmt, obwohl er bereits seit knapp drei Jahren in Altersteilzeit ist und einen Anfahrtsweg von 50 km ins Werk hat. Auf die Frage an Axel G., was für ihn der Grund sei, die große Strecke zu den wöchentlichen Firmengebetskreisen auf sich zu nehmen, antwortete er:

„Ich bin der Überzeugung, dass Gott diese kleinen Gebetsrunden sehr beachtet, weil sie das tun, was er möchte. Es heißt nämlich: ‚Alle eure Sorge werft auf ihn, denn er sorgt für euch.‘ Und noch eins ist mir sehr wichtig: Wenn es darum geht, jemanden zu bewundern, dann nur unseren Herrn Jesus, der sehr große Geduld mit mir hat und hatte, der mich oft durchgetragen hat und der mir eine große Freude bereitet hat, indem er mir meine Frau Angelika anvertraut hat.“

GEBETSKREISE IN STUTTGART-VAIHINGEN

2014 – 2015: Erster Gebetskreis in Stuttgart-Vaihingen

Bereits im Jahr 2014 traf sich Pia W., damals Vertrieb LKW / Marketing, regelmäßig mit anderen Christen am Standort Vaihingen zum Gebet. Im Jahr 2015 wechselte sie nach China, worauf sich der Kreis auflöste.

Seit 2018: Gebetskreis in der Industriestraße 21

Der Arbeitsplatz von Markus Kleppe wurde Mitte 2018 von Möhringen nach Vaihingen in die Industriestraße  21 (Verwaltungsgebäude der KNV GmbH) verlegt. Kaum hatte er dort Fuß gefasst, lernte er weitere Christen kennen. So konnte er bereits im Herbst 2018 einen Gebetskreis an seinem neuen Standort ins Leben rufen.

GEBETSKREIS IN FELLBACH-SCHMIDEN

Seit Frühjahr 2015

Den Anstoß und die letztendliche Motivation für die Gründung des Gebetskreises am Standort Fellbach-Schmiden gaben die Daimler-Christen-Treffen. So fingen die dort beschäftigten Daimler-Christen im Frühjahr 2015 an, sich regelmäßig zum Gebet zu treffen.

Mitteilung von Manfred Nachtrieb im Januar 2019:
„Eine große Gebetserhörung war im Sommer 2018 die Entscheidung des Vorstands, uns als restliche Mannschaft der PKW-Instandsetzung (PWI) beim Werk 10 zu belassen. Der Vorstand beschloss nämlich ca. 3 Jahre zuvor, alle ca. 350 Mitarbeiter der PWI an die auftraggebenden Bereiche anzugliedern.

Dies wurde in den Jahren 2017/2018 auch teilweise umgesetzt – außer der Mannschaft in Schmiden, die der Niederlassung Württemberg zugeschlagen werden sollte.

Wir beteten ca. 3 Jahre für die Entscheidung des Verbleibs unserer Mannschaft im Werk 10. Und so ist es auch gekommen. Gott hat Menschen aus dem Betriebsrat bereit gemacht, sich für uns einzusetzen, und den Entscheidungsträgern das Einsehen gegeben. Alle hier in Schmiden beschäftigten ca. 60 Mitarbeiter sind total erleichtert und können nun wieder getrost in die Zukunft blicken. Gott sei Dank!“

GEBETSKREIS IN STUTTGART-FEUERBACH

Seit Mitte 2016

Der Gebetskreis in Stuttgart-Feuerbach entstand wie folgt:
In seiner Zeit als Senior Expert (vulgo: Space Cowboy) auf dem Pragsattel (Stuttgart-Feuerbach) spielte Dr. Josef Kurz eine weitere Rolle in Bezug auf die Entstehung von Firmengebetskreisen bei Daimler. Dort konnte er Mitte 2016 zusammen mit Anette K., verantwortlich für Auswertungen und Reporting, den Gebetskreis am Pragsattel gründen.

Seit Mitte 2018 trifft sich dieser Kreis, der anfangs direkt in Büroräumen der Mercedes-Benz Bank zusammen kam, im nahe gelegenen Gospel Forum in der Junghansstraße 7-9. Der Hauptgrund dafür liegt darin, dass man dort ungestört singen und Gitarre spielen kann und so eine gute Einstimmung fürs Gebet hat. Der Kreis trifft sich während der Mittagspause und wird seit dem Ausscheiden von Josef Kurz von Anette K. alleine geleitet.

GEBETSKREIS IN RASTATT

August 2016 – Januar 2019

Von August 2016 bis Januar 2019 arbeitete Thomas K. als Meister im Werk Rastatt. Dort rief er im August 2016 einen weiteren Gebetskreis ins Leben, der sich in einem Besprechungscontainer traf. Leider war dieser nicht stark frequentiert, weshalb er sich nach der Rückkehr von Thomas K. nach Sindelfingen ganz auflöste.

Es besteht jedoch Hoffnung, dass dieser Gebetskreis ab 2020 wieder zum Leben erweckt wird. Dejan P., der bis Ende 2019 noch in der Anlauffabrik in Sindelfingen beschäftigt ist, wird in 2020 wieder nach Rastatt zurückkehren und würde dort die Gebetskreisleitung gerne übernehmen.

RENTNER-GEBETSKREIS

Seit November 2016

Seit dem 10. Daimler-Christen-Treffen im Herbst 2015 mit dem Thema „Open Your Mind & Your Heart” bewegte den Ruheständler Ekhard M. der Gedanke, aus Dankbarkeit zu seiner Firma einen Rentner-Gebetskreis zu gründen. Unter anderem verdanke er seiner Firma ja seine monatliche Daimler-Betriebsrente. Beim 11. Daimler Christen Treffen mit dem inspirierenden Vortrag von Johannes Hartl (Gebetshaus Augsburg) und dem Thema „Mit dem Herrn unterm Stern” suchte er direkt im Anschluss an die Veranstaltung beim Buffet nach Verbündeten, die sein Vorhaben unterstützten.

Von drei befreundeten Rentnern erhielt er eine Zusage, und schon war im November 2016 der erste Daimler-Rentner-Gebetskreis gegründet.

Momentan betet die Vierergruppe über eine Telefonkonferenzschaltung. Sobald jedoch die technischen Voraussetzungen bei jedem der Teilnehmer gegeben sind, haben sie vor, über ein internetbasiertes Videokonferenzsystem in Ton und Bild zu kommunizieren.

GEBETE IN STUTTGART-WANGEN

2017: Gebete im Viehwasen 55, Gebäude Berberich

Gabriele O. betet täglich vor Antritt ihrer Arbeit an ihrem Arbeitsplatz. Sobald sie weitere Christen in ihrer Nähe ausfindig macht, würde sie gerne einen regelmäßigen Gebetskreis installieren.

2018: Gebete in der Hedelfinger Straße 58

Hans-Peter S. fragte im August 2018 an, ob an seinem Standort weitere Christen beschäftigt seien, weil auch er bereit wäre, einen Gebetskreis zu gründen. Auch hier haben sich jedoch noch keine weiteren Beter gefunden.

HOPE GROUP IN PEKING (CHINA)

März 2013: Gründung der Hope Group in Peking

Dr. Siegmar Haasis, der von 2010 bis 2013 als CIO (Chief Information Officer) Overseas & Greater China mit IT-Verantwortung für 15 asiatische Märkte mit Sitz in Peking zuständig war, schrieb im Oktober 2012 eine E-Mail an Helmut Keller, in der er mitteilte, dass er in diesem Jahr nicht am traditionellen Daimler-Christen-Treffen teilnehmen könne. In dieser Mail übermittelte er auch die Nachricht, dass er nach intensivem Gebet und Mut machenden Gesprächen mit internationalen Kollegen den Entschluss gefasst habe, in Peking einen christlichen Gesprächs- und Gebetskreis zu gründen und regelmäßige Christen-Treffen zu veranstalten.

Im März 2013 war es dann soweit. Siegmar Haasis und sein damaliger Assistent Christoph Wege hatten die “Hope Group”, eine bunt gemischte Gruppe von Christen aus Asien, Amerika und Europa, gegründet. Seitdem trifft man sich einmal wöchentlich in der Mittagszeit im Daimler Tower in Peking zum geistlichen Austausch, zum Gebet und zu Gesprächen.

Daimler Tower in Peking (Foto: Christoph Wege, 2014)

Hope Group Peking (Foto: Christoph Wege, 2017)

Kontinuität trotz zweifachem Leiterwechsel

Im August 2013 kehrte Siegmar Haasis nach Deutschland zurück und Christoph Wege führte den Gebetskreis weiter. Insgesamt war Christoph Wege 4,5 Jahre für die Hope Group verantwortlich, bis auch er Ende 2017 den Standort Peking verließ und nach Legnica (Polen) wechselte. Seit Dezember 2017 wird die Gruppe von Xiaoyu Chen geleitet. Sie besteht inzwischen aus 9 Personen, die die wöchentlichen Treffen mit vorbereiten und den Lobpreis aktiv mitgestalten.

Beim 12. Daimler-Christen-Treffen im November 2017 war die Hope Group live über Skype zugeschaltet. Obwohl es in China schon nach Mitternacht war, ließen es sich die chinesischen Kolleginnen und Kollegen nicht nehmen, der Veranstaltung zu folgen und sogar aktiv daran teilzunehmen. Sie richteten ein ermutigendes Grußwort an die deutschen Teilnehmer und verfolgten einen Großteil der mehrstündigen Veranstaltung von Peking aus live mit.

12. Daimler-Christen-Treffen - Hope Group live aus Beijing (China)

Hope Group aus Peking, Live-Übertragung nach Deutschland (Foto: Reiner Maul, 2017)

Im Dezember 2018 schrieb Xiaoyu:

“Wir erlebten ein gesegnetes Jahr, in dem Gott unseren Firmengebetskreis nutzte, um unseren Glauben zu festigen und sogar einige Ungläubige mit hineinzubringen. Kürzlich nahm eine Frau, die vor einigen Jahren von Großbritannien nach Peking zurückkehrte, an unserem Gebetskreis teil. Während ihrer Zeit in Großbritannien hatte sie die Kirche besucht, hier in Peking jedoch nicht mehr. Nachdem sie einige Donnerstage an unserem Gebetskreis teilgenommen hatte, sagte sie, dass ihre Beziehung zu Gott wieder neu gefestigt worden und sie ihm näher gekommen sei. Sehr begeistert teilte sie uns eines Donnerstags mit, dass sich eines ihrer Gebetsanliegen erfüllt habe, nachdem wir für sie gebetet hatten. Inzwischen besuchte sie sogar den sonntäglichen Gottesdienst, zu dem ich sie einlud.”

GEBETSKREISE IN TUSCALOOSA (ALABAMA/USA)

Seit 2008: Bibelstudium am Produktionsstandort Tuscaloosa

Am Produktionsstandort MBUSI (Mercedes-Benz U.S. International) in Tuscaloosa (Alabama/USA) begann Joseph Cox 2008 mit einer kleinen Gruppe im Werk 2. Sie trafen sich dort jeden Dienstag von 11:00 bis 12:00 Uhr. Im Jahr 2013 wechselte er ins Werk 1, seine Gruppe trifft sich jedoch nach wie vor jeden Freitag zum Bibelstudium im Achsvermessungsbereich von 10:30 bis 10:50 Uhr.

Seit 2013 leitet Joseph Cox eine kleine Gruppe im Werk 1 (siehe Foto), die sich dienstags von 11:00 bis 11:30 Uhr zum wöchentlichen Bibelstudium und Gebet trifft. Gewöhnlich versammeln sie sich in der Audit Garage oder – falls dort kein Raum verfügbar ist – treffen sie sich an der Seite des Bandes und bieten Gebet an.

Foto: Joseph Cox, 2015

Seit 2014: Männergruppe am Produktionsstandort Tuscaloosa

Auch David Reeves arbeitet seit 2008 am Produktionsstandort MBUSI in Tuscaloosa (Alabama/USA), und zwar als Prozess-Ingenieur für Montageabläufe in der Funktion eines Montage-Gruppenleiters. Über seine Gemeinde, die „Church of the Highlands“ in Birmingham (Alabama) wurde er ermutigt, Männer in eine tiefere Glaubensbeziehung zu Jesus Christus zu führen, wo immer er von Gott hingestellt würde. Somit lag es für ihn nahe, am Arbeitsplatz anzufangen.

Im Januar 2014 begann David Reeves eine Männer-Kleingruppe zu leiten, ähnlich dem von Joseph Cox geleiteten Bibelkreis, zu dem man sich seit 2013 wöchentlich während der Mittagspausen trifft (siehe oben). In dieser Kleingruppe behandelte er verschiedene Themen, die in der Regel auf biblisch orientierten Führungseigenschaften basierten. Ein oder zwei Semester fokussierte sich die Gruppe darauf, ein stärkerer Mann Gottes zu werden. Die Gruppe variierte in der Größe, in der Regel waren es etwa 10 Männer.

Über eine E-Mail-Kampagne, die 2014 von einem ehemaligen Kollegen initiiert wurde, verteilt die Männergruppe darüber hinaus wichtige Gebetsanliegen über die Organisation. Ein Fokus dieser E-Mail-Kampagne besteht darin, dafür zu beten, dass das Management vom Heiligen Geist geleitet wird, um die bestmöglichen und weisesten Entscheidungen zu treffen. Zitat von David: „Wir haben hier Veränderungen zum Besseren gesehen, seit wir zu beten begannen, und wir glauben, dass Gott darin eine Rolle spielte.“

2017: Botschaft von David Reeves über Live-Verbindung

Im Rahmen des Daimler-Christen-Treffens in 2017 war David Reeves über eine Internet-Verbindung live zugeschaltet (siehe Foto).

12. Daimler-Christen-Treffen - David R. live aus Alabama (USA)

Foto: Reiner Maul, 2017

Zu den deutschen Teilnehmern sprach er Folgendes:

“Ich möchte jeden in diesem Daimler-Christen-Treffen ermutigen, den Glauben an Jesus stark zu halten. Jesus wünscht sich eine persönliche Beziehung mit dir, und deine einfache Antwort ist einfach nur, für ihn zu leben. All meine Freude kommt dadurch, dass ich Jesus kenne – nicht von meinem Job, nicht von meinen Hobbies oder von irgendetwas, was die Welt bietet. Wenn ich auf diese Welt vertraue, weiß ich, dass ich enttäuscht sein werde. Ich weiß, dass Jesus mich nie untergehen lassen wird und dass ich all mein Vertrauen auf ihn setzen kann. Bitte lebe deinen Glauben bei deiner Arbeit aus! Der Herr wird dir einen positiven Geist geben und Freude, die du nie erlebt hast. Erinnere dich an das, was in Kolosser 3:23 steht: ‚Alles, was ihr tut, das tut von Herzen als dem Herrn und nicht den Menschen.‘ Gebt Gott die Ehre dadurch, wie ihr euch bei der Arbeit verhaltet. Ich ermutige dich auch, für deine Führungskräfte zu beten. Bei uns im Werk ist es so, dass jeder täglich für seinen Teamleiter (E4), Abteilungsleiter (E3), Centerleiter (E2) und Direktor (E1) betet.”

Auf die Frage nach einem Zeugnis oder einer Erfahrung mit der Männergruppe sei, antwortete David:
“Ich würde sagen, dass ich selbst das beste Zeugnis geben kann: Ich habe so viel von den anderen Männern gelernt. Ein besserer Ehemann und Vater werde ich dadurch, dass ich die Arbeit hinter meine Familie stelle (was immer schwer für mich ist) und ich meinen Glauben an Jesus vertiefe.”

Im Jahr 2017 wurde David Reeves zum Teamleiter für ein neues Team mit der Bezeichnung ‘Montage Einführung’ ernannt.

GEBETSKREIS IN DETROIT (MICHIGAN/USA)

Seit 2016

Ilyas Y. wechselte im Jahr 2016 von Untertürkheim zur ‚Detroit Diesel Corporation (DDC)‘ nach Detroit (Michigan/USA), um dort für drei Jahre als Expat zu arbeiten. Bald lernte er an seinem neuen Standort in Detroit gläubige Kollegen kennen. Da er die Gebetskreise von Stuttgart her kannte, folgte er in 2016 dem deutschen Beispiel und gründete auch am Standort Detroit einen Gebetskreis.

Über mehr als zwei Jahre war Dean F. dort ein treuer Gebetskreisteilnehmer. Deshalb übertrug Ilyas die Leitung des Gebetskreises an Dean, bevor er selbst im September 2018 wieder nach Deutschland zurückkehrte. Seitdem lädt Dean F. zu den wöchentlichen Gebetsrunden ein.

Im Mai 2019 schrieb Dean F.: “Unsere kleine Gebetsgruppe trifft sich immer noch wöchentlich mit Leuten aus verschiedenen Gruppen: Ingenieurwesen, Lieferantenmanagement, Qualität, Labor.”

GEBETSKREIS IN PORTLAND (OREGON/USA)

Auch am Standort „Daimler Trucks North America Headquarters“ in Portland (Oregon/USA) existiert seit Jahren ein Gebetskreis. Volker Fliehmann, ein ehemaliger Mitarbeiter aus dem Truck-Bereich in Untertürkheim, konnte diesen Kreis im Jahr 2014 während eines Auslandsaufenthalts kennenlernen.

GEBETE IN TOKYO (JAPAN)

2016 – April 2018

Joy Jacintha Selvaraj, eine junge indische Christin arbeitete von Februar 2015 bis April 2018 bei der Mitsubishi Fuso Truck and Bus Corporation in Kanagawa, Japan, einer Tochter des Unternehmensbereichs Daimler Trucks. Zunächst arbeitete sie im Personalbereich und später im Kundenservice-Bereich. Im Januar 2019 gab sie ein kurzes Review über ihre Zeit bei Fuso:

„Während einer meiner Geschäftsreisen nach Stuttgart hatte ich durch die Vermittlung eines gemeinsamen Freundes die Gelegenheit Dr. Helmut Keller zu treffen. Dabei lernte ich das Netzwerk ‚Christen bei Daimler‘ kennen und schon bald wurde ich von einem Gebetskreis am Standort Untertürkheim willkommen geheißen. Nachdem ich wieder nach Japan zurückgekehrt war, war ich motiviert, immer offen zu sein und zu vertrauen, dass Gott mich zu gläubigen Christen bei Fuso führen würde, mit denen ich Gebetsgemeinschaft haben und auch für die Firma beten könnte.

Als ich im Jahr 2016 von meiner Geschäftsreise aus Stuttgart zurückkam, traf ich Anna, eine andere Christin, die schon länger bei Fuso arbeitete als ich. Es war ein Segen, sie als eine Kollegin und Schwester kennenzulernen und mit ihr Gemeinschaft zu haben, sobald sie nach ihren häufigen Geschäftsreisen nach Taiwan wieder nach Tokyo zurückkehrte.

Ich war wirklich erstaunt darüber, dass mir Gott bei meiner Suche nach weiteren Gläubigen zwei weitere Christen gezeigt hatte, die wie ich aus Indien kamen und in Tokyo arbeiteten. Ich war sehr glücklich, sie nach der Arbeit zum gemeinsamen Mittag- oder Abendessen einladen zu können.“

Im Rahmen des Daimler-Christen-Treffens im Jahr 2017 war Joy Jacintha Selvaraj live über eine Internet-Anbindung mit den Teilnehmern der Veranstaltung verbunden. Sie grüßte die deutschen Kolleginnen und Kollegen, indem sie eine ermutigende Botschaft übermittelte (siehe Foto).

12. Daimler-Christen-Treffen - Joy S. live aus Tokyo (Japan)

12. DCT 2017 - Joy S. live aus Tokyo (Japan)

Ende April 2018 verließ Joy Jacintha die Firma Fuso. Sie hält jedoch nach wie vor den Kontakt zum Netzwerk „Christen bei Daimler“.

GEBETSKREIS IN BANGALORE (INDIEN)

Seit Dezember 2017

Durch seine Zusammenarbeit mit den indischen Kollegen von MBRDI (Mercedes-Benz Research & Development India) in Bangalore lernte das Eberhard B., Mitglied eines Sindelfinger Gebetskreises, die indische Christin Liz S. kennen. Beeindruckt über ihren tiefen Glauben und die Tatsache, dass bei MBRDI in Bangalore noch mehr Christen beschäftigt sind, berichtete er ihr über die bei Daimler existierenden Gebetskreise und motivierte sie, doch auch in Banaglore einen Gebetskreis zu gründen.

Am 15. Dezember 2017 machte er die freudige Mitteilung, dass Liz S. Anfang Dezember 2017 einen Gebetskreis  in Bangalore gegründet hatte, bei dem sie sich zu viert treffen. Da Eberhard B. zu diesem Zeitpunkt gerade vor Ort bei MBRDI war, konnte er das erste Treffen sogar live miterleben. Mangels leerstehendem Besprechungszimmer treffen sich die indischen Kollegen im Vorraum eines Treppenhauses.

Da Liz S. im November 2018 für drei Wochen in Sindelfingen war, konnte sie am 13. Daimler-Christen-Treffen in Weinstadt-Beutelsbach teilnehmen und dort einen aktiven Beitrag leisten.

GEBETSKREIS IN LEGNICA (POLEN)

Seit August 2018

Anfang 2018 wechselte Christoph Wege, der bis Ende 2017 den Gebetskreis (Hope Group) in Peking leitete (siehe oben), zu “Mercedes-Benz Manufacturing Poland” nach Legica in Polen. Kaum hatte er an seinem neuen Standort Fuß gefasst, startete er dort im August 2018 bereits einen Bibel- und Gebetskreis, der sich wöchentlich in der Mittagszeit trifft. Wenn die Runde auch noch recht überschaubar ist – der Kreis ist initiiert.

GEBETSKREIS IN SÃO BERNADO DO CAMPO (BRASILIEN)

Laut der Mitarbeiterin Fabiana B., die einige Monate in Möhrigen tätig war, gibt es im LKW-Produktionswerk in São Bernardo do Campo (Bundesstaat São Paulo) mehrere Bereiche, in denen sich Christen zum regelmäßigen Gebet treffen. Bislang gelang es jedoch noch nicht, einen Kontakt zu den Christen am brasilianlischen Standort herzustellen.

GEBETSKREIS IN EAST LONDON (SÜDAFRIKA)

Ein Mitarbeiter, der einige Jahre im bei “Mercedes-Benz South Africa” beschäftigt war, berichtete, dass es in der Vergangenheit im südafrikanischen Mercedes-Benz Werk East London einen Gebetskreis gab. Aufgrund auftretender Auseinandersetzungen mit anderen Religionen wurde der Gebetskreis auf dem Firmengelände jedoch untersagt. Man versuchte anschließend zwar, sich außerhalb des Werkes zu treffen, die Aufwandschwelle war aber für die Teilnehmer zu hoch. Vielleicht gelingt es ja in naher Zukunft, einen Firmengebetskreis außerhalb des Produktionsgeländes zu etablieren.